Verdampfungstemperatur
Kurz erklärt
Die Verdampfungstemperatur beeinflusst, welche Cannabinoide und Terpene aus dem Material freigesetzt werden. Niedrige Temperaturen schonen Terpene, höhere lösen mehr Cannabinoide.
THC verdampft ab ca. 157 °C, CBD ab ca. 160–180 °C, viele Terpene bereits ab 130–170 °C. Empfohlener Bereich für medizinische Vaporisation: 180–210 °C als Kompromiss zwischen Wirkstoffextraktion und Terpenerhalt. Höhere Temperaturen (>220 °C) lösen sedierende Cannabinoide effizienter (CBN), produzieren aber auch mehr Schadstoffe.
Verwandte Begriffe
Bei der Vaporisation werden Cannabinoide und Terpene aus Blüten oder Extrakten verdampft, ohne dass das Material verbrannt wird. Die ärztlich empfohlene Anwendungsform für medizinische Inhalation.
Das Terpenprofil ist die quantitative Zusammensetzung der Terpene in einer Cannabissorte. Es prägt Aroma und (vermutet) modifiziert die therapeutische Wirkung im Sinne des Entourage-Effekts.
CBN (Cannabinol) entsteht durch Oxidation von THC. Es ist nur schwach psychoaktiv und wird vor allem für seine sedierende Wirkung bei Schlafstörungen diskutiert.
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