Vaporisation
Auch bekannt als: Vaporisieren, Verdampfen
Kurz erklärt
Bei der Vaporisation werden Cannabinoide und Terpene aus Blüten oder Extrakten verdampft, ohne dass das Material verbrannt wird. Die ärztlich empfohlene Anwendungsform für medizinische Inhalation.
Vaporisation erfolgt typischerweise bei 180–220 °C – unterhalb der Verbrennungstemperatur (~230 °C). Dadurch entstehen weniger schädliche Verbrennungsprodukte (Teer, PAK) als beim Rauchen. Wirkungseintritt 2–10 min, Wirkdauer 2–4 h. Geeignete Medizingeräte: Volcano Medic, Mighty Medic, Storz & Bickel Plenty (CE-zertifiziert).
Verwandte Begriffe
Die Verdampfungstemperatur beeinflusst, welche Cannabinoide und Terpene aus dem Material freigesetzt werden. Niedrige Temperaturen schonen Terpene, höhere lösen mehr Cannabinoide.
Medizinische Cannabisblüten sind getrocknete weibliche Blütenstände der Hanfpflanze in pharmazeutischer Qualität (EU-GMP), zur Inhalation per Vaporisator oder Zubereitung als Tee verordnet.
Inhalation ist die Aufnahme von Cannabinoiden über die Lunge. Sie bietet den schnellsten Wirkungseintritt (1–10 min) und gut steuerbare Titration.
Brauchst du ein Rezept?
Spezialisierte Telemedizin-Ärzt:innen prüfen deinen Fall, beraten dich zu passenden Sorten und Extrakten und stellen das Rezept bei Eignung digital aus.