Medizin

Bioverfügbarkeit

Kurz erklärt

Die Bioverfügbarkeit gibt den Anteil eines Wirkstoffs an, der unverändert in den systemischen Kreislauf gelangt. Bei Cannabinoiden hängt sie stark von der Applikationsform ab.

Inhalation (Vaporisation) erreicht bei THC 25–35 %, sublinguale Anwendung 10–20 %, orale Einnahme nur 6–15 % – Letzteres wegen des ausgeprägten First-Pass-Effekts in der Leber. Diese Unterschiede erklären, warum 10 mg THC oral schwächer wirken können als 5 mg THC inhaliert, dafür aber länger.

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