Anwendungsgebiet

Wenn klassische Antiemetika nicht mehr reichen

Cannabinoide gehören zu den wirksamsten Mitteln gegen chemotherapie-induzierte Übelkeit und chronisches Erbrechen.

Wie übelkeit & erbrechen mit Cannabis behandelt werden können

Übelkeit und Erbrechen — sei es durch Chemotherapie, gastroenterologische Erkrankungen oder chronische Vestibulopathien — gehört zu den am besten dokumentierten Anwendungsgebieten von medizinischem Cannabis. THC und CBD wirken über das Endocannabinoid-System direkt im Brechzentrum und können die Lebensqualität betroffener Patient:innen deutlich verbessern.

CB1-Rezeptoren im Brechzentrum

THC bindet im Hirnstamm an CB1-Rezeptoren und unterdrückt damit den Brechreflex. Synthetische Cannabinoide wie Nabilon sind in Deutschland seit Jahrzehnten als Antiemetika zugelassen — Vollspektrum-Cannabis kann ähnlich wirken.

CBD bei zyklischem Erbrechen

Bei Cannabinoid-Hyperemesis-Syndrom oder zyklischem Erbrechen kann CBD-reiches Cannabis entlastend wirken. Wichtig: bei chronischem THC-Konsum kann das CHS verstärkt werden — engmaschige ärztliche Begleitung ist entscheidend.

Schnelle Wirkung über Vaporizer

Bei akuter Übelkeit ist orale Einnahme oft nicht möglich. Inhalation über Vaporizer wirkt innerhalb von Minuten — ideal als Bedarfsmedikation. Vollspektrum-Öle eignen sich für die Prophylaxe vor der nächsten Chemotherapie-Sitzung.

Top-Empfehlungen bei Übelkeit & Erbrechen

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