CBDA (Cannabidiolsäure)
Kurz erklärt
CBDA ist die saure Vorstufe von CBD in der lebenden Pflanze. Sie zeigt in präklinischen Studien antiemetische und entzündungshemmende Effekte über den 5-HT1A-Serotoninrezeptor.
Im Gegensatz zu CBD ist CBDA hitzeempfindlich und wird in unerhitzten Extrakten und Tinkturen konserviert. Studien deuten auf eine bis zu 1.000-fach stärkere Aktivität an 5-HT1A-Rezeptoren als CBD hin, was die antiemetische Wirkung erklären könnte. Auf dem deutschen Markt finden sich CBDA-haltige Vollspektrum-Öle, isolierte Präparate sind selten.
Verwandte Begriffe
CBD (Cannabidiol) ist das zweithäufigste Cannabinoid der Hanfpflanze. Es wirkt nicht psychotrop, hat aber entzündungshemmende, anxiolytische und antikonvulsive Eigenschaften und wird häufig in Kombination mit THC verschrieben.
THCA ist die saure Vorstufe von THC, die in der lebenden Pflanze und in nicht erhitzten Cannabisblüten vorliegt. Sie ist nicht psychoaktiv und wird erst durch Decarboxylierung in THC umgewandelt.
Bei der Decarboxylierung wird die saure Cannabinoidvorstufe (THCA, CBDA) durch Erhitzen in das aktive Cannabinoid (THC, CBD) umgewandelt. Sie passiert beim Vaporisieren, Backen oder kontrollierten Erhitzen.
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