Cannabis Sativa
Kurz erklärt
Cannabis Sativa ist eine der traditionellen Cannabis-Unterarten mit hochwüchsigen Pflanzen, schmalen Blättern und einem oft anregenden, fokussierten Wirkprofil. Häufig dominiert von Limonen und Pinen.
Sativas stammen ursprünglich aus äquatorialen Regionen (Kolumbien, Mexiko, Thailand, Afrika). Sie haben längere Blütezeiten (10–14 Wochen) und werden bis zu 4 m hoch. Im medizinischen Kontext werden Sativa-dominante Sorten häufig bei Depression, ADHS, Fatigue und für Tagesdosen verschrieben. Die strikte Sativa/Indica-Dichotomie gilt botanisch als überholt; relevant sind v.a. Chemotypen.
Verwandte Begriffe
Cannabis Indica ist eine Unterart mit kompaktem Wuchs, breiten Blättern und meist sedierendem, körperbetontem Wirkprofil. Häufig dominiert von Myrcen und Linalool.
Hybride sind Kreuzungen aus Cannabis Sativa und Cannabis Indica. Die meisten heute verfügbaren medizinischen Sorten sind Hybride, oft als 'Sativa-dominant' oder 'Indica-dominant' klassifiziert.
Limonen ist ein zitrusartig duftendes Terpen, das stimmungsaufhellend, anxiolytisch und konzentrationsfördernd wirken kann. Es ist häufig in Sativa-Sorten dominierend.
Pinen ist das häufigste Terpen in der Natur (Kiefernnadeln). In Cannabis wirkt es bronchienerweiternd, konzentrationsfördernd und kann Gedächtnisstörungen durch THC abmildern.
Der Phänotyp ist die beobachtbare Ausprägung der Pflanze (Wuchs, Blattform, Farbe, Aroma) – das Ergebnis von Genotyp und Umweltbedingungen.
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